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§ 1619 BGB – wenn die Kinder mal nicht helfen wollen

Dein Kind will nicht im Haushalt helfen? Dann lies ihm mal § 1619 BGB vor:

§ 1619 BGB (Dienstleistungen in Haus und Geschäft)

Das Kind ist, solange es dem elterlichen Hausstand angehört und von den Eltern erzogen oder unterhalten wird, verpflichtet, in einer seinen Kräften und seiner Lebensstellung entsprechenden Weise den Eltern in ihrem Hauswesen und Geschäft Dienste zu leisten.

Und hier zum Ausdrucken (anklicken):

1619-bgb-kind-helfen

Lernposter: Weltkarte

Ketchupbeutel als Cool Packs

Mit Holzleim gegen Splitter im Finger

Tag der Zahngesundheit

Welches Smartphone für mein Kind?

Spätestens, wenn Kinder heutzutage auf die weiterführende Schule kommen, steht bei den meisten Eltern die Frage an, welches Smartphone sie ihren Kindern kaufen sollen. Das Kind soll ja erreichbar sein und im Notfall auch selbst anrufen können, wofür eigentlich ein einfaches Feature Phone ausreichend wäre. Damit ist ihr Kind aber schnell “sozial” isoliert, da das Smartphone inzwischen zur Standardausstattung gehört und der unter Schülern beliebteste Kommunkationsweg – WhatsApp – eben auch nur auf neueren Telefonen läuft.

Ein Zwischending sind die Nokia Asha Geräte, die streng genommen einfache Handys sind, aber viele Smartphone Features mit sich bringen. Dazu gehört eben auch der WhatsApp Messenger. Auch kleine Spiele und E-Mail funktionieren unproblematisch. Daneben ist der große Vorteil, dass die Akkulebensdauer deutlich höher ist, als bei Smartphones.

Abraten kann man davon, seinem Kind ein Android Smartphone zu kaufen. Hier gibt es einfach zu viele Viren und Schadsoftware, so dass Kind schnell in eine Falle tappen kann. Auch ist es schwer, zu kontrollieren, welche Apps das Kind installieren darf und welche Websites es besucht. Leider sind besonders die einfachen Samsung Galaxy Mini Modelle sehr beliebt, aber aus Sicherheitsgründen keine gute Wahl.

Sicherer sind hier Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Phone. Für das gibt es so gut wie keine Schadsoftware. Dazu ist es leicht zu steuern, dass z.B. keine kostenpflichtigen Apps installiert werden dürfen oder dass nur Spiele mit entsprechender Altersfreistufung installiert werden dürfen. Der Vorteil bei Windows Phone – die Einsteigermodelle kosten nur wenig, sind aber dennoch sehr leistungsstark. Am besten gefällt uns derzeit das Nokia Lumia 630, das es schon für gut 140 Euro im Handel gibt. Für weniger als 100 Euro kriegt man das Lumia 520, das aber kein so gutes Display hat. Wichtig: Wenn Sie ein Windows Phone kaufen und auf Zukunftssicherheit Wert legen, sollte es mindestens Windows Phone 8 haben. Und wenn es schon Samsung sein soll: mit dem Ativ S gibt es auch Windows Phone von dem beliebten Hersteller.

Vereinzelt findet man noch Windows Phone 7.x Modelle, die für WhatsApp ausreichen, aber sonst nicht zukunftssicher sind, da sie keine neuen großen Updates bekommen. Also direkt auf Windows Phone 8 oder 8.1 achten!

Sehr sicher ist natürlich auch das iPhone. Allerdings ist es deutlich teurer und bietet von Hause aus nicht so gute Kinderschutzfunktionen. Dazu ist es ein beliebtes Diebstahlobjekt und geht sehr leicht kaputt, wenn es herunterfällt.

Aus unserer Sicht macht man daher mit einem Windows Phone am wenigsten falsch. Und am besten finden wir derzeit das Lumia 630, da es am meisten Sicherhei und eine sehr gute Qualität zum kleinen Preis bietet.

Die Waldau bei Bonn

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Auf der Waldau war wohl schon jeder Bonner einmal. Hier laden ein großer Spielplatz, ein Wildgehege und ein Felix-Waldlehrpfad zu Ausflügen (nicht nur) mit Kindern ein. Außerdem gibt es ein Restaurant mit schöner Außengastronomie.

Gut mit der Buslinie 602 zu erreichen und mit hinreichend Parkplätzen ausgestattet.

Bild: (c) Severin Tatarczyk

Das Melbbad in Bonn

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Das Melbbad ist das wohl kultigste Freibad in Bonn. Am Hange des Venusbergs gelegen sonnt man sich auf der großen Liegewiese oder sucht Schatten unter den Bäumen. Beachtenswert ist die Architektur der Umkleiden im 1960er Jahre Stil. Neben dem Sportbecken gibt es ein großes Nichtschwimmerbecken und ein Babyplanschbecken.

Übrigens, das Melbbad hat eine eigene Fanhomepage im Internet – melbbad.net, die von einem Verein betrieben wird, der auch gegen die immer wieder im Raume stehende Schließung des Melbbads kämpft.

Tipp: Mit dem Bus – Linien 602, 603 Haltestelle Melbbad – anfahren, da Parkplätze hier Mangelware sind.

Infos

Offizielle Seite der Stadt Bonn über das Melbbad mit Öffnungszeiten und weiteren Infos.

Bild: (c) Severin Tatarczyk

Das Haus der Geschichte in Bonn

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Als man in den 1980ern dachte, die Wiedervereinigung liege in weiter Ferne sollte Bonn vom Provisorium zur echten Hauptstadt ausgebaut werden. Ein wichtiger Baustein dabei: das “Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland”.

Das Museum befindet sich auf der sog. Museumsmeile und zeigt einen guten Überblick der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, angefangen kurz nach dem zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Aber auch die Geschichte der “DDR” wird eingebunden.

Spannende Ausstellungsstücke wie der Bahnreisewagen der Bundeskanzler, Adenauers Staatskarosse und Original-Bestuhlung aus dem alten Bundestag sowie viele interaktive Möglichkeiten sorgen dafür, dass das Museum auch Kulturmuffeln Spaß macht – und auch schon kleine Kinder lassen sich begeistern.

Die Hauptausstellung wird ständig angepasst so dass es auch nicht schadet, immer wieder einmal vorbeizukommen. Dazu gibt es dauernd Sonderausstellungen, über die die Website des Haus der Geschichte informiert.

Infos:

Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn

Das Haus der Geschichte im Internet: hdg.de

Montag geschlossen, der Eintritt ist frei.

Buchtipp zum Thema: Deutsche Geschichte

Bild: (c) Severin Tatarczyk

Giftpflanzen – Was bei Kindern zu beachten ist

Giftpflanzen haben ihr Gift als Schutz vor Fressfeinden entwickelt. Schon früh müssen die Menschen darauf gekommen sein, dass nicht alle Pflanzen gefahrlos genießbar sind. Von diesem Wissen scheint allerdings heutzutage vieles wieder verloren gegangen zu sein. Wir sammeln unsere Mahlzeiten nicht mehr in der freien Natur ein und kennen uns daher schlechter aus. Aus diesem Grund und aus Neugierde können giftige Pflanzen besonders für Kinder problematisch sein.

Im Alter von ein bis drei Jahren ist die Gefahr am größten

Schwierig ist das Alter von 1-3 Jahren. Das Kind ist in der Lage seine Umwelt allein zu erforschen und nimmt dabei auch gern Dinge in den Mund. Um Spielplätze, Krippen oder Kindergärten müssen Eltern sich nicht sorgen, da die gefährlichsten Pflanzen dort nicht angepflanzt werden dürfen. Ein Problem kann eher der heimische Garten sein. In solch frühen Jahren ist ein kompletter Verzicht auf Giftpflanzen oder strikte Überwachung draußen nicht verkehrt. Auch hat das Kind noch wenig Körpergewicht und ist somit bei Aufnahme giftiger Pflanzenteile besonders gefährdet und es kann schlechter kommunizieren, wenn es etwas gegessen haben sollte.

Frühe Aufklärung über den richtigen Umgang

Hat das Kind dieses Alter überschritten, kann es bereits selber wichtige Pflanzen oder v.a. Verhaltensregeln lernen. Bitte denken Sie daran, dass auch Blumenzwiebeln oder Blüten giftig sein können. Kinder spielen gerne mit Derartigem. Dazu gehören auch Früchte oder Zwiebeln. Von Pflanzen, die unauffällig blühen oder nur kaum sichtbare Früchte ausbilden, geht weniger Gefahr aus. Der Charakter des Kindes spielt bei Abwägungen über Aufklärung und Pflanzenauswahl im heimischen Garten eine große Rolle. Es gibt sehr naturbegeisterte Kinder, bei denen Aufklärung über Verhaltensregeln sicher am besten ist. Andere interessieren sich vielleicht generell nicht für Pflanzen oder sind sehr zurückhaltend, so dass eine mögliche Gefahr gering ist. Bei älteren Kindern muss nicht mehr auf sämtliche Giftpflanzen verzichtet werden, sondern eine genaue Abwägung nach Kind-Charakter, Alter und Reife sowie Wuchsform der Pflanze (Früchte, Zwiebeln etc.) ist angebracht. Bei Zimmerpflanzen sind Vergiftungen seltener, aber auch über diese sollte aufgeklärt werden. Die Pflege wird besser von den Eltern übernommen. Bitte denken Sie an eine kindgerechte Sprache: Der Tod ist für Kind abstrakt. Sagen Sie nicht: Davon stirbst du, sondern nennen Sie etwas Fassbares wie Bauchschmerzen oder Übelkeit.

Welche Pflanzen sind giftig?

Inklusive Wildpflanzen und Zimmerpflanzen kann hier leicht eine Liste mit mehreren hundert Pflanzen genannt werden. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Kind besonders draußen in der freien Natur nichts zu sich nimmt. Auf Ihrem Grundstück oder Balkon dagegen haben Sie eine gute Kontrolle und können sich vorab ausreichend informieren. Zu meiden sind Pflanzen, die schon bei Berührung giftig sein können oder ein großes allergenes Potential besitzen. Dazu gehören Eisenhut, Wolfsmilchgewächse (in der Wohnung auch Weihnachtsstern u.ä.) oder Riesenbärenklau  Umgangen werden sollten auch Sträucher mit attraktiven Früchten wie Eiben und Stechpalmen (besonders weibliche Pflanzen, die männlichen bilden keine Früchte) oder Heckenkirsche. Fast alle Blumenzwiebeln sind in unterschiedlicher Menge, je nach Art, giftig und können die Haut reizen. Setzen Sie diese am besten alleine ein. Die herauswachsenden Pflanzen sind auch kritisch zu sehen, besonders die Herbstzeitlose oder der Aronstab, der auch noch rote Beeren ansetzt.

Experten-Kontakt

Grünes Herzstück
Miriam Teske

Dipl. Ing. Landschaftsarchitektur (FH)

Zugspitzstr. 67
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