Giftige Pilze: Nicht zum Verzehr geeignet!

Essbare Pilze werden von Sammlern bestimmt. Hierbei ist insbesondere die Unterscheidung zu giftigen Exemplaren vorzunehmen. Hier gibt es zahlreiche Funde, welche die Gesundheit beeinträchtigen können. Einige Arten können sogar zum Tod führen. Von diesen Gattungen werden nachfolgend die bekanntesten Pilze aufgeführt.

Tödliche Pilze: Nicht leichtfertig essen

Jährlich sterben Menschen, weil ein Speisepilz mit einem Giftpilz verwechselt wurde. Wer rechtzeitig zum Arzt geht oder sich zum Erbrechen bringt, kann die Symptome lindern. Einige Pilze zeigen erste Auswirkungen aber erst nach vielen Stunden. Hier kann jede Hilfe bereits zu spät kommen. Besonders gefährlich sind folgende Pilzarten.

  • Fliegenpilz: Ein roter Hut mit weißen Flocken, ist der Fliegenpilz deutschlandweit bekannt. Eine Breite von 30 Zentimetern ist möglich. Der Hut kann auch in den Farben Gelb und Orange vorkommen. Das Pilzfleisch riecht angenehm. Fichten und Birken bilden den Lebensraum. Atemlähmung kann die Folge des Verspeisens sein.
  • Grüner Knollenblätterpilz: Seine Form kann einem Ei oder einer Glocke ähneln. Eine olivfarbene Außendarstellung kennzeichnet den Pilz. Mit einer Breite von bis zu 15 und einer Länge von bis zu 16 Zentimetern, riecht der Pilz trügerisch nussig. Kleine Mengen können bereits zum Leberkoma führen. Bis zu 40 Stunden beträgt die Latenzzeit.
  • Frühlingsknollenblätterpilz: Beginnend als Halbkugel, bildet sich der Pilz später mit konvexem Hut aus. Eine mittige Vertiefung ist nicht unüblich. Die Farbe Ocker ziert sein Aussehen. Die Breite wird höchstens mit zehn Zentimetern, die Länge mit 15 Zentimetern bemessen. Eine Gefahr besteht darin, dass dieser Pilz auch in Parks, auf Spielplätzen und in Gärten gedeihen kann. Leberversagen kann bei geringer Menge eintreten.
  • Weißer Knollenblätterpilz: Ein süßer Geruch und sein Vorkommen in Nadelwäldern, in den Monaten von Juni bis September kennzeichnen diesen Pilz. Als Jungpilz ist die Eiform typisch. Später wird ein Hut von maximal zehn Zentimetern ausgebildet. Wenige Gramm können Nieren und Leber nachhaltig schädigen.
  • Gifthäubling: Mit einem maximalen Durchmesser von lediglich vier Zentimetern und einem Stiel von höchstens sieben Zentimeter Länge ist der Pilz in den Farben Braun oder Ocker anzutreffen. Ein glockenförmiger Kopf und sein Vorkommen unter Nadel- und Laubbäumen zeichnen diese Exemplare aus. Von Juli bis November können diese Pilze aufgefunden werden. Ab 100 Gramm wird die Leber und lebensbedrohlich geschädigt. Ein erhöhter Puls und abfallender Blutdruck sind ebenfalls typisch.

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