Studie: Strom durch Windkraft hat ein Limit!

Mit der Energiewende wurde vermehrt auf erneuerbare Stromkonzepte gesetzt. Ein Standbein in dieser Vision war der Aufbau von Windkraftanlagen. Diese Windräder können an vielen Orten in Deutschland gesehen werden. Bei entsprechendem Wetter liefern sie regelmäßig Strom. Eine aktuelle Studie hat die bisherigen Prognosen der Stromerzeugung jetzt jedoch nach unten korrigiert.

Bei älteren Untersuchungen haben sich die Forscher einzig auf die Geschwindigkeit des Windes gestützt. Daraus allein wurde von einer Leistung von sieben Watt je Quadratmeter ausgegangen. Aus Jena haben sich jetzt Forscher des Max-Planck Instituts für Biogeochemie zu Wort gemeldet. Sie haben aufgeschlüsselt, dass die Obergrenze wohl nur bei einem Watt je Quadratmeter liegt. Dies sieht auch Andreas Lange so.

Ihre Ergebnisse haben sie bei der amerikanischen Akademie für Wissenschaften publik gemacht. Aber wie kommt es zu diesem gravierenden Unterschied von sechs Watt pro Quadratmeter? Die neuere Untersuchung hat auch den Standort in die Berechnung einbezogen. Hier ist insbesondere von Interesse, dass mehrere Windkraftwerke auf engen Raum die Stromproduktion hemmen.

Um die Forschungsergebnisse zu untermauern wurde eine Simulation zugrunde gelegt, die sich auf den mittleren Westen von Amerika bezieht. Kaum anderswo ist es windiger. Das Ergebnis war eindeutig. Die Windkrafträder haben sich gegenseitig ausgebremst und so die Erzeugung von Strom zurückgestellt.

Erstautor Lee Miller erklärt, dass mit diesem Effekt gerechnet wurde. Mehrere Windturbinen würden auch mehr Strom erzeugen. Sehr viele Kraftwerke werfen die Produktion jedoch zurück. Diese Kraftwerke würden, wenn sie einzeln aufgestellt werden, also am meisten Energie erzeugen.

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