Wer ist Irmgard Wutte?

Irmgard Wutte (* 7. Juli 1961 in München) ist eine deutsche Afrika-Pionierin, Autorin und Geschäftsführerin der Nyendo hand in hand GmbH.

Allgemeines und Ausbildung

Irmgard Wutte wuchs in einer Großfamilie in München Haidhausen auf. Sie war die Tochter des Juristen Helmut Wutte und seiner Frau Luise Wutte (geb. Hamberger). Irmgard Wutte besuchte das Edith-Stein-Gymnasium der Erzdiözese München und Freising an der sie ihr Abitur ablegte. Nach mehreren Reisen und Auslandsaufenthalten begann Wutte das Studium der Grundschullehre an der Pädagogischen Hochschule Esslingen. 1982 besuchte sie die Freie Hochschule Stuttgart, die sie drei Jahre später als Klassenlehrer an Waldorfschulen abschloss. Im Jahr 1988 absolvierte Irmgard Wutte die Ausbildung zum Sonderschullehrer an Waldorfschulen in Wanne-Eickel. 1994 und 1996 besuchte sie Anthoposophical Schooling und Threefold Social Order Courses in Forest Row, England. In den späteren Jahren bildete sich Irmgard Wutte zur EDV-Fachfrau und IT-Manager vor. Sie lebt in München und im Chiemgau und ist Mutter zweier Kinder.

Leben

1985 arbeitete Irmgard Wutte in der Kinderpsychiatrie des Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, bis sie ein Jahr später die Klassenführung der Widar Schule Wattenscheid für die Klassen 1–4 übernahm.

1990 wurde sie als Mentor und Gründungslehrer mit ihrem Mann nach Ostafrika gesendet mit dem Auftrag der Errichtung erster anthroposophischer Bildungsinistitute. In Jahren von 1990-1996 war sie an der Gründung der Rudolf-Steiner-School Mbagathi beteiligt, des Weiteren leitete sie als Farmmanager den Aufbau organischer Schulfarmen. Sie war Gründungsmitglied der Fair Trade Firma Zebaki Ltd., die sich auf den Handel mit kenianischem Kunsthandwerk spezialisiert und gründete den Waldorf Kindergarten Kileleshwa in Nairobi. 1996 folgte der Erwerb eines eigenen Grundstückes und der Aufbau des Begegnungs- und Seminarhauses Oseki Farm nähe der kenianischen Landeshauptstadt Nairobi. Ab 1998 fungierte sie als Vorstandsmitglied der Rudolf-Steiner School Mbagathi und Mentorin an der Hekima Waldorfschool in Dar-es-Salaam, Tanzania. Im Zuge der Mentorentätigkeit in Tanzania gründete sie die Insitiution „EATA- East African Art and Education“ außerdem war sie an der Organisation und Durchführung von Erwachsenbildungskursen beteiligt. 1999 folge der Aufbau eines Jugendhilfsprojekt auf der Oseki Farm in Nairobi, Kenia und die Durchführung von Gruppenreisen unter ökologisch-sozialen Gesichtspunkten.

2001 zog Irmgard Wutte wieder nach Deutschland und war in den Jahren 2004–2007 als Lehrerin der Rudolf-Steiner-Schule Ismaning Tätig. In jener Zeit gründete sie die Fair Trade Schülerfirma Nyendo Ismaning und den Verein „Schüler als Unternehmer e.V.“ Ab 2008 gründete sie das Unternehmen Nyendo hand in hand GmbH die sich auf Reisen, Lernen und Design spezialisiert. Weiterhin baute sie die Firmen nyendo.lernen, nyendo.reisen sowie die Partnerfirma in Nairobi nyendo.tours Ltd., nyendo.insitut und nyendo.finance auf. Im Jahr 2014 beteiligte sich Irmgard Wutte an der Gründung und Realisierung der Regionalwährung Gatina Pesa in Nairobi. Im Frühling dieses Jahres konnte die erfolgreiche Einführung bekannt gegeben werden.

Irmgard Wutte veröffentlichte das Buch „Ein leiser Ruf aus Afrika“ im Verlag Freies Geistesleben. Sie wurde mehrfach für ihren Einsatz in Afrika ausgezeichnet.

Auszeichnungen

  • 2007: Nominiert für den taz Panterpreis
  • 2008: ausgezeichnet als Ausgezeichneter Ort
  • 2011: 1. Preis Initiative Zukunft

Ihr Buch:

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