Das virtuelle Mother Gadget als echte Lebenshilfe!

Wem eine Mutter nicht ausreicht, der kann sich eine technische „Mother“ ins Haus holen. Sie wird nicht die Wäsche waschen, kochen oder bügeln. Aber für die Überwachung der Personen eines Haushaltes ist das Gadget bestens geeignet. Nachfolgend sollen auf die Funktionsweise und auf Anwendungsbeispiele eingegangen werden.

Wie funktioniert die Mother?

Mother ist eine Erfindung des französischen Herstellers Sense. Vom Aussehen her erinnert sie an einen zu dick geratenen Kegel. Sie verfügt über Augen und einen Mund. Tatsächlich handelt es sich aber um eine Basisstation.

Diese ist wiederum mit sogenannten Cookies verbunden. Diese Sensoren können das Verhalten von Personen aufnehmen. Daten werden empfangen, ausgewertet und an die Zielperson weitergereicht. Bereits vor einem Jahr wurde das Projekt auf der CES in Las Vegas vorgestellt. Jetzt ist es im Handel käuflich zu erwerben.

Die Mother kostet stolze 290 Euro. Der Lieferumfang entspricht der Basisstation, sowie vier Cookies. Wer weitere Daten erheben möchte, der kann für weitere 155 Euro noch vier Sensoren nachbestellen.

Mother wird mit dem Netzwerkrouter verbunden. Dieser kann mit den Sensoren interagieren und die Daten an die Basisstation weiterleiten. Über den herkömmlichen Browser können die Daten schließlich eingesehen werden.

Welchen konkreten Nutzen hat Mother?

Nach dieser rudimentären Erklärung über die Funktion verbleibt die Frage nach dem konkreten Anwendungszweck dieses Gadgets. Hierzu sollen einige Beispiele aufgeführt werden.

  • Schrittzähler – Der Sensor in der Hosentasche ist in der Lage die Anzahl der zurückgelegten Schritte einer Person zu zählen.
  • Türwächter – Wann hat sich eine Tür geöffnet? Wer betritt mein Zimmer? Oder wie lange stand eine Tür offen? Diese Fragen können durch die Kopplung des Sensors an die Tür beantwortet werden.
  • Schlafrhythmus – Wer den Cookie in sein Bett legt, der kann am nächsten Morgen Daten über den eigenen Schlafrhythmus erheben.
  • Heimkehrer – Werden den Kindern die Cookies in die Hosentasche gesteckt, so meldet das Gerät auch, wenn der Nachwuchs in die Nähe der Basisstation (und damit nach Hause) kommt.

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