Erneut stirbt ein Pferd an Auszehrung!

Pferde die bei Tauwetter bis zu den Knöcheln im Match stehen und nur unregelmäßig gefüttert werden, wurden auf einer Koppel bei Butterstadt entdeckt. Bereits im Dezember soll ein Tier tot im Morast gelegen haben.

Kein Unterstand und von einer regelmäßigen Fütterung kann nicht gesprochen werden. Damit werden gleich mehrere Vorschriften missachtet. Von ehemals zehn Pferden leben nur noch neun. Das verendete Tier wird jetzt fachärztlich untersucht. Es wird angenommen, dass das Pferd wegen einer Mangelernährung zu schwach war sich auf den Beinen zu halten und schließlich wegen der Kälte im Match verendet ist.

Die Todesursache wurde inzwischen bestätigt. Die Betreiber mehrerer Koppeln waren bereits im Blickpunkt des Veterinäramtes. In anderen Regionen wurden sie wegen ähnliche Verstöße abgemahnt worden. Schließlich brachten sie die Pferde nach Butterstadt, wo zunächst eine bessere Haltung ermöglicht wurde. Durch Vernachlässigung veränderten sich die Verhältnisse dort jedoch schlagartig.

Das Veterinäramt will ein Halteverbot erwirken. Der Pächter der Koppel spricht jedoch davon, dass das Tier an Altersschwäche verendet ist und das ein Landwirt, welcher vom Veterinäramt beauftragt wurde, die Pferde wiederrechtlich und mit schädlichem Futter füttere. Zudem spricht er von zahlreichen Spaziergängern, die sich als Tierschützer aufspielen und bei ihm anrufen. Er ist uneinsichtig und will sich rechtlichen Beistand nehmen.

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